Press releases

 

24.05.2019

Bakterien in fermentierten Lebensmitteln interagieren mit unserem Immunsystem
Milchsäurebakterien sind gut für den Körper und spielen für unsere Gesundheit eine zentrale Rolle. Warum das so ist, war bislang weitgehend unerforscht. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben nun herausgefunden, dass Menschen und Menschenaffen auf ihren Zellen einen Rezeptor besitzen, welcher durch Signale von Bakterien aktiviert wird, die in fermentierten Lebensmitteln vorkommen. Die Studie liefert damit neue Einblicke in die evolutionäre Dynamik zwischen Mikroben und Immunsystem. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler aktuell im Forschungsmagazin Plos Genetics veröffentlicht.
mehr 

 

06.02.2019

Untersuchung zeigt mögliche neue Wege zur Behandlung eines frühen Diabetes auf
Außergewöhnliche Rezeptoren in der Bauchspeicheldrüse können Insulin-Freisetzung regulieren
Die Rezeptoren waren bislang nur für die Synapsenbildung und in der Embryonalentwicklung bekannt – nun haben Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig sie auch erstmals in Verbindung mit Stoffwechselprozessen gebracht. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein bestimmter Rezeptor in Zellen der Bauchspeicheldrüse aktiviert oder blockiert werden kann. In der Folge wird mehr oder weniger Insulin von den Zellen abgegeben. Ihre Studie haben die Wissenschaftler aktuell im Fachmagazin Cell Reports veröffentlicht.
mehr 

 

01.06.2016

Internationaler Workshop zu Zellkommunikation in Leipzig
Über 100 Wissenschaftler aus Nord- und Mittelamerika, Asien und Europa treffen sich vom 2. bis 4. Juni 2016 in Leipzig, um über die Kommunikation zwischen den Zellen und ihrer Umwelt zu sprechen. Mitveranstalter des Workshops ist die seit 2015 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschergruppe 2149 ("Elucidation of Adhesion-GPCR signaling"). Veranstaltungsort ist die Kongresshalle am Zoo Leipzig.
mehr 

 

08.01.2016

Schalter entdeckt - Forscher erklären Regulierung der Hormonproduktion in der Schilddrüse
Obwohl Schilddrüsenerkrankungen in der Bevölkerung sehr häufig vorkommen, konnte die Wissenschaft bisher eine grundlegende Frage dazu nicht ausreichend beantworten: Wie wird die Produktion von Hormonen in der Schilddrüse eigentlich molekular reguliert? Wissenschaftler der Universität Leipzig haben nun unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Schöneberg in einer Studie wichtige Erkenntnisse über diesen Prozess gewonnen und sie in dieser Woche im Fachblatt "The Journal of Biological Chemistry" veröffentlicht. Die Resultate ihrer Arbeit liefern auch neue Ansätze, wie Erkrankungen der Schilddrüse und auch anderer, ähnlich funktionierender Drüsen therapiert werden könnten.
mehr 

 

06.11.2015

Molekulare Funksprüche - Navigationssystem bei der Zellteilung entdeckt
Wie neu entstehende Zellen es anstellen, sich in ihrer Nachbarschaft funktionstüchtig auszurichten, ist eine für Entwicklungsbiologen hochspannende Frage. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben im Fadenwurm einen molekularen Signalweg entschlüsselt, der Zellen in Teilung hilft, sich im Zellverbund zu orientieren und korrekt zu positionieren. Die entscheidende Rolle bei der Informationsübermittlung übernimmt eine G-Protein-gekoppelte Kaskade in deren Mittelpunkt der Rezeptor Latrophilin steht. Die Ergebnisse wurden jetzt in "PLoS Genetics" veröffentlicht.
mehr 

 

23.07.2015

Kiwi-Genom entschlüsselt
Neuseeländisches Nationalsymbol gewährt Einblick in die Evolution der Nachtaktiven
Ungewöhnliche biologische Eigenschaften machen die flugunfähigen Kiwis zu einer einzigartigen Vogelgruppe. Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben den genetischen Code der vom Aussterben bedrohten Lebewesen sequenziert. Dabei konnten sie wertvolle Rückschlüsse auf die evolutionäre Entwicklung hin zu einem nachtaktiven Vogel mit fehlender Farbsichtigkeit, aber ausgeprägtem Geruchssinn ziehen, die jetzt in der Fachzeitschrift "Genome Biology" publiziert wurden.
mehr 

 

16.01.2015

Wichtiger Mechanismus bei der Bildung von Nervenbahnen entdeckt
Forscher der Universität Leipzig entdeckten einen Weg, bestimmte Proteine an- und abzuschalten, die für die Sicherung von Nervenbahnen von Bedeutung sind. Ähnlich wie Adern von elektrischen Kabeln sind die Nervenbahnen voneinander isoliert, um Fehlfunktionen zu vermeiden. Zuständig für Isolierung und Schutz ist eine Zellschicht, Myelin genannt. Eine gestörte Myelinisierung findet man bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose. Eine gerade erst in den Fokus rückende Gruppe von Rezeptoren ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die Erkenntnisse wurden im renommierten Journal "Cell Reports" publiziert. Ein eigens gegründeter Forscherverbund wird sich der speziellen Rezeptorengruppe widmen.
mehr

 

10.11.2014

Aggressiv oder zahm - Die Gene entscheiden mit
Ob eine Ratte zahm oder eher - wie es ihrer Natur entspricht - aggressiv auf den Kontakt mit Menschen reagiert, wird zum Teil durch ihr Erbmaterial bestimmt. Das Institut für Biochemie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat in einem internationalen Kooperationsprojekt erstmals den molekularen Beweis erbracht. Im Erbgut der Ratten wurden verschiedene Orte identifiziert, die Aggressivität oder Zahmheit ausbilden. Die Erkenntnisse der Wissenschaftler wurden jetzt im Fachmagazin "Genetics" veröffentlicht, wobei dem Beitrag der Leipziger und ihrer Kooperationspartner das Attribut "highlight", als Meilensteinpublikation, zugebilligt wurde.
mehr


31.01.2011

Das Journal der Universität Leipzig berichtete in seiner Ausgabe 01/2011 über die Arbeit der Abteilung für Molekulare Biochemie. Hier können Sie den Artikel online lesen.

06.07.2010

Signalmolekülen auf der Spur
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zugesagt, ein Forschungsverbundprojekt zu unterstützen, das mit dem Schwerpunkt Leipzig im Bereich der Neurowissenschaften angesiedelte ist. Insgesamt werden 2,3 Millionen Euro in die Arbeit fließen.
mehr...

24.06.2010

Aktivierungsmechanismus bei Rezeptorprotein aufgedeckt
Wissenschaftlern aus dem Institut für Biochemie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ist es in Kooperation mit Pharmakologen aus Marburg gelungen, den Signalmechanismus eines Rezeptorproteins auf molekularer Ebene aufzuklären. Durch physiologische Untersuchungen an Zellen und biochemische Experimente mit gereinigten Proteinen konnte gezeigt werden, welche Teile des Rezeptorproteins während des Aktivierungsvorgangs miteinander in Kontakt treten.
mehr...

16.06.2010

Evolutionsbiologie: Weniger ist manchmal mehr
Neue Forschungsergebnisse der Medizinischen Fakultät Leipzig erweitern die Sichtweise auf evolutionäre Prozesse. Demnach ist Evolution nicht mehr nur als eine Verbesserung des Genpools durch ein Mehr an Funktionen zu verstehen. Auch der Verlust von ursprünglich nützlichen Genen stellt sich als wichtiger Schritt auch in der Evolution zum Menschen dar. Dafür haben Leipziger Forscher nun einen seltenen Beleg gefunden.
mehr ...

26.04.2010

5th International Workshop on Adhesion-GPCR
Am 1. Mai findet in Leipzig der 5. Internationale Workshop zu Adhäsions-GPCRs statt. Adhäsions-GPCRs bilden eine ungewöhnliche, bisher wenig aufgeklärte Subfamilie der GPCRs, die u. a. eine Rolle in der Immunabwehr, in der Entwicklung des Gehirns und in Tumoren spielen.
mehr...

16.04.2010

Nachwuchsforscherinnen ausgezeichnet
Der Prozess der natürlichen Selektion hat im Laufe der Evolution Spuren im menschlichen Genom hinterlassen. Zwei Nachwuchsforscherinnen der Medizinischen Fakultät haben die Funktion eines neuen sogenannten G-Protein-gekoppelten Rezeptors auf dem X-Chromosom näher untersucht und sind dafür mit dem Novartis-Preis "Junge Endokrinologie" ausgezeichnet worden.
mehr...

03.03.2010

Pressekonferenz anlässlich des 53. Symposions der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
mehr ...

20.07.2009

Erster Absolvent des MD/PhD-Programms
Der erste Absolvent des MD/PhD-Programms an der Universität Leipzig hat seine Dissertation erfolgreich verteidigt. Die Promotionsurkunde zum Dr. rer. med. soll im Rahmen der Sitzung des Fakultätsrates der Medizinischen Fakultät am 23. Juli 2009 überreicht werden.
mehr...

11.05.2009

Was dem Känguru beim Überleben hilft, kann uns krank machen....
Forscher in Leipzig fanden heraus, wie sich die Riesenkängurus im Outback Australiens an ihre extremen Lebensbedingungen anpassen können. Ein schönes Geschenk zum 200. Geburtstag von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie.
mehr...

23.03.2007

DFG-Projekt geht Wirkmechanismen im Gehirn nach
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein neuropharmakologisches und neurowissenschaftliches Verbundprojekt der Universität Leipzig mit drei Millionen Euro zum Thema "Neuronale und gliale P2-Rezeptoren, molekulare Struktur und funktionelle Bedeutung".
mehr...

16.12.2005

Neuer Sprecher des IZKF
Prof. Dr. Thomas Arendt, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, ist neuer Sprecher des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (IZKF) Leipzig. Zu seinem Stellvertreter wurde Prof. Dr. Torsten Schöneberg, Institut für Biochemie, gewählt.
mehr...

17.06.2003

Die Sprache der Zellen verstehen lernen
Er versucht die Sprache der Zelle zu verstehen - so könnte man grob die wissenschaftliche Arbeit des Facharztes für Pharmakologie/Toxikologie umschreiben. Prof. Dr. med. Torsten Schöneberg, ein Berliner, den es von der FU Berlin an das Institut für Biochemie der Medizinischen Fakultät gezogen hat.
mehr...